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IHT / IHHT Wissen

Was ist IHT / IHHT?

Das Intervall-Hypoxie-Training (IHHT / IHT)  basiert auf einer technischen Nachahmung des Höhentrainings. Dabei erhält der der Anwender in Phasen Atemluft mit weniger Sauerstoff (Hypoxie) und Atemluft mit gleich bleibendem oder wahlweise erhöhtem Sauerstoffgehalt im Vergleich zur normalen Umgebungsluft.

Entspannt trainieren mit geringem Zeiteinsatz und maximalem Nutzen. Der große Vorteil beim IHHT-Training ist, dass es vollkommen entspannt im Sitzen oder in Liegeposition mit leicht erhöhtem Oberkörper absolviert wird. 

Mit durchschnittlich 30 Minuten Zeitinvest sichern Sie sich alle Vorteile eines Intervall-Hypoxie-Trainings. 

Die Dauer einer Trainingseinheit richtet sich dabei nach den persönlichen körperlichen Voraussetzungen und den individuellen Zielen der trainierenden Person und reicht von durchschnittlich 20 bis 90 Minuten.

„Nahezu alle chronischen Leiden bzw. Krankheiten werden hervorgerufen durch einen Mangel an Energie auf Zellebene.“
Marion Massafra-Schneider
Head of HCC Academy

IHHT / IHT setzt an der Ursache an – dort, wo die Energie entsteht: in den Energiekraftwerken der Zellen – den Mitochondrien.

Mehr erfahren:

Das Gleichgewicht
ist ein essentielles Prinzip für 
die Funktion eines Organismuses.

Was bewirkt IHT / IHHT?

Der kontrollierte Wechsel zwischen Hypoxie und Hyperoxie/Normoxie kann zu einer verbesserten Versorgung der Zellen mit Sauerstoff führen, dank der vermehrten Bildung von roten Blutkörperchen. Gemäß dieser Annahme steht den Zellen natürlich mehr Energie zur Verfügung und ein positiver Einfluss auf die Regeneration der Mitochondrien ist möglich. Daraus resultierend steht IHT für komplexe Zellregeneration, respektive des gesamten Organismus. 

Der positive Effekt des Interval-Hypoxietraining, vor allem bei der Behandlung chronischer Erkrankungen wurde in zahlreichen Studien mehrfach belegt und auch Fachärzte, Allgemeinmediziner und Therapeuten konnten den letzten Jahren erstaunliche Ergebnisse mit diesem Training erzielen.

„Die Intervall-Hypoxie-Anwendung kann im Körper Impulse setzen, dass geschädigte Mitochondrien abgebaut und gesunde Mitochondrien neu gebildet werden."
Dr. Egor Egorov
weltweiter IHHT/IHT Experte

Welche physiologischen Mechanismen erklären die Wirkung?

Medizin-Nobelpreis: Das Geheimnis um das Höhentraining

Schon lange ist bekannt, dass die Leistungsfähigkeit von Sportlern durch Höhentraining gesteigert werden kann. Denn wer sich für einen längeren Zeitraum in hochgelegenen Bergregionen aufhält, stimuliert damit die Neubildung von roten Blutkörperchen, die eine verbesserten Sauerstoffversorgung der Muskeln ermöglichen.  

Den Grund für die erhöhte Produktion von roten Blutkörperchen ab einer Höhe von ca. 1800 m konnten 2019 drei Wissenschaftler beantworten. William Kaelin, Gregg Semenza und Peter Ratcliffe bekamen in dem Jahr den Medizin-Nobelpreis für die Hypoxieforschung verliehen.

Medizin-Nobelpreis
Molekulare Mechanismen

Ihre Entdeckung basiert auf molekulare Mechanismen, die es Zellen ermöglichen, den Sauerstoffgehalt zu erfassen und notwendige Anpassungen vorzunehmen.

Denn der geringe Sauerstoffgehalt der Höhenluft ist es, der verschiedenste physikalische Reaktionen im menschlichen Körper auslöst. Dazu gehören u.a. die erhöhte Produktion von roten Blutkörperchen, damit trotz geringerem Sauerstoffgehalt in der Luft die Versorgung der Zellen gewährleistet werden kann.

Insbesondere die Hypoxie trägt zu positiven Reaktionen bei, die es dem Körper ermöglichen, alle Organe und Organsysteme mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Bereits davor war bekannt, dass der menschliche Körper auf die Hypoxie mit erhöhter Produktion des Hormons Erythropoietin (EPO) reagiert und dieses die Entstehung von roten Blutkörperchen aktiviert.

Nun wurde von Semenza, Ratcliff und Kaelin aufgeklärt, wie dies im Zusammenhang mit der Sauerstoffkonzentration stand.

Das nicht nur, wie früher angenommen, Nierenzellen das EPO produzieren, konnten Semanza und Ratcliff widerlegen. Sie zeigten, dass viele Typen von Körperzellen die unterschiedlichen Sauerstoffsättigungen wahrnehmen und für die Produktion von EPO sorgen. Dies wird über einen Proteinkomplex in den Zellen gesteuert. Semanza entdeckte ihn und nannte ihn HIF (hypoxia-dependant factor). Auch welches Gen auf der DNA dafür verantwortlich ist, konnte er entschlüsseln.

Heutzutage weiß man, dass mehr als 300 Gene bei einer Hypoxie aktiviert werden.

Hypoxie
kann bei fast
jeder Körperzelle Reaktionen hervorrufen.“

Was kann Intervall-Hypoxie-Training nach
dem heutigen Stand der Wissenschaft und
Anwenderberichten leisten?

Egal, ob es um Gesundheitsprävention, Regeneration, die Rehabilitation von Verletzungen oder die Maximierung der sportlichen Leistung geht, Intervall-Hypoxie-Training  ist eine der derzeit erfolgversprechendsten Bio-Hacking-/ und Trainingsmethoden zur Unterstützung therapeutischer und sportlicher Zielsetzungen.

Das Anwendungsspektrum der Hypoxie ist nahezu endlos.

Mehr erfahren in unserer Basis-Schulung:

Inzwischen gibt es zahlreiche Studien, die den positiven Effekt des Hypoxie-Trainings auf den Körper bestätigen. Lesen Sie mehr dazu unter Studien.